Konrad Nabels Homepage

keine bild in meinem briefkasten
politik
Freitag, 13. April 2012 um 12:34 Uhr

kampagne: keine bild in meinen briefkasten (campact!)

Zum 60. bild-jubiläum im juni will der springer-konzern an jeden der rund 41 millionen haushalte in deutschland ein exemplar verteilen – ungefragt. Das ist eine gigantische werbemaßnahme für die jetzt schon auflagenstärkste zeitung in deutschland.
Journalistisch arbeitet die bild mit höchst fragwürdigen methoden. Regelmäßig werden in der bild die persönlichkeitsrechte der dargestellten personen verletzt und die menschenwürde missachtet.
Mit einer massenhaften verweigerung der zustellung wollen wir eine debatte über die bild-berichterstattung anstoßen.
Erteilen auch sie der bild eine absage und verweigern sie jetzt online die zustellung der jubiläums-bild!
mitmachen bei campact!


und: bildblog.de lesen

 

Tags: demokratie , kampagne , persönlichkeitsrechte

 
dran denken - heute abend ist earthhour
politik
Samstag, 31. März 2012 um 16:38 Uhr

earthhour2012 (foto: wwf.de)dran denken, heute ist earthhour - weltweit - und bei uns zwischen 20:30 und 21:30 mesz.

mehr infos beim wwf

 
bruttosozialprodukt zum ökosozialprodukt weiter entwickeln
politik
Dienstag, 21. Februar 2012 um 17:49 Uhr
die seit jahren erhobene forderung, das bruttosozialprodukts durch die einrechnung der kosten ökologischer folgen wirtschaftlichen handelns zu einem ökosozialprodukt ("grünes bip") weiter zu entwickeln, bekommt neue nahrung durch den jüngsten bericht der unep, der umweltorganisation der uno.
durch das derzeitige wirtschaften mit ständigem ökonomischem wachstum werde die ökologische basis für die gesundheit und wohlstand für die heute etwa sieben (und 2050 ca. neun) milliarden menschen auf der erde gefährdet. das wachstum auch des bruttosozialprodukts verzerre die wirklichkeit, denn umweltkosten würden gar nicht oder falsch eingerechnet, der verlust an fruchtbaren agrarflächen und die vernichtung von wald werde überhaupt nicht berücksichtigt.
"Die verluste durch vernichtung und übernutzung von wäldern sind höher als diejenigen, die die weltwirtschaft durch die finanzkrise 2008 erlitten hat.“ heisst es im welt-umweltbericht „geo 5“ der unep. Das wirtschaftswachstum steige „auf kosten der natürlichen ressourcen und der ökosysteme“.
 
finanztransaktionssteuer: fdp-blockade auflösen!
politik
Dienstag, 10. Januar 2012 um 13:51 Uhr

finanztransaktionssteuer jetzt! appell unterzeichnen!Hunderte milliarden euro mussten die regierungen aufwenden, um die banken zu retten und einen zusammenbruch des globalen finanzsystems zu verhindern. Die schuldenberge der meisten europäischen länder wuchsen massiv in die höhe – und treiben derzeit etliche an den rand der zahlungsunfähigkeit. Doch die verursacher der krise – investmentbanken, hedge-fonds und spekulanten – betreiben weiter ihre riskanten spekulationsgeschäfte. An den kosten wurden sie bis heute fast gar nicht beteiligt.

Jetzt zeigt der öffentliche druck wirkung: die eu-kommission will endlich konsequenzen ziehen. Mit einer steuer auf finanztransaktionen will sie die massenhaften spekulativen geschäfte eindämmen, die die kursschwankungen verstärken und märkte destabilisieren. Außerdem sollen banken und fonds an den kosten der finanzkrise beteiligt werden. Finanzminister schäuble unterstützt diesen vorschlag – doch die fdp stellt sich quer.

Jetzt müssen wir fdp-chef rösler zeigen, dass wir bürger/innen seine klientelpolitik für banken und spekulanten nicht dulden. Fordern sie rösler auf, seine blockade aufzugeben!

gefunden bei campact!

 

appell unterzeichnen!

Tags: finanzen , kampagne , steuer

 
enttäuschendes ergebnis von durban: gescheitert auf hohem niveau
politik
Sonntag, 11. Dezember 2011 um 12:34 Uhr

Ohne einen wirklich verbindlichen plan zur reduzierung der treibhausgase und zum erreichen des 2-grad-zieles ist die klimakonferenz in durban zu ende gegangen. Am ende wurden zwar einige absichtserklärungen vereinbart, die aber nicht rechtfertigen, von einer "historischen konferenz" (christiana figueres, generalsekretärin der unfccc) zu sprechen, einem "durchbruch" (tagesschau.de) oder einen "gewaltigen Schritt vorwärts" (maite nkoana-mashabane, südafrikas außenministerin).

Der gipfel war angetreten mit dem ziel, das ende 2012 auflaufende kyoto-protokoll durch einen für alle staaten verpflichtenden klimavertrag zu ersetzen. Zwar wird das kyoto-protokoll nun verlängert, aber nur durch wenige länder, die lediglich etwa 15% der weltweiten emissionen zu verantworten haben.
Die großen verschmutzer wie z.b. die usa bleiben weiter draußen vor, und die schwellenländer, die beim ausstoß klimaschädlicher gase massiv aufgeholt haben (und dabei sind, den rest der welt zu überholen) sind weiter nicht in der verpflichtung.

Die absicht, weiter zu verhandlen und dann irgendwann ein nachfolgeabkommen für das kyoto-protokoll zu beschließen, das für alle staaten gilt und das dann sogar "rechtlich verbindlich" sein soll, kommt merkwürdig bekannt vor: sie wurde in alle den früheren jahren auch schon geäußert, vor dem gescheiterten gipfel in kopenhagen genauso wie vor dem jetzt gescheiterten gipfel in durban.
Umweltverbände zweifeln, dass diese absichten ausreichen, das 2-grad-ziel einzuhalten. Bis die jetzt vereinbarten verträge (wenn sie denn je geschlossen werden) greifen, wird die 2-grad-grenze vermutlich überschritten sein und unvorhersehbare schäden für die menschheit, die natur, unsere erde insgesamt eingetreten sein.

Dies ist völlig unverständlich, haben wir doch die wissenschaftlichen erkenntnisse, die nötige technik zum umbau des energiesystems  und sogar die aussicht für unsere wirtschaft, aus diesem umbau gewinn zu schlagen (siehe stern-report).
Es scheint, dass die regierungen dieser welt nicht in der lage sind, ihren völkern auf kurze und auf lange sicht das überleben zu sichern.

Was taugen sie also?

mehr infos auf spiegel-online

 

oder bei greenpeace

 

Tags: co2 , cop17 , klima

 
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