Konrad Nabels Homepage

röttgens einsicht - oder nur ein schwarzer fuchs im schafspelz?
politik
Montag, 08. Februar 2010 um 17:54 Uhr

Von allen (teils gar nicht so erwartbaren) seiten wird der derzeitige umweltminister röttgen für seine öffentlich geäußerte absicht gelobt, doch am ausstieg aus der atomenergie festhalten zu wollen. Teile der umweltbewegung und einzelne oppositionspolitiker meinen hier endlich die wende in der energiepolitik der cdu zu sehen, auch wenn röttgen den ausstieg ein wenig herauszögern will: statt der eigentlich vereinbarten 32 jahre würden nach röttgens aussagen die letzten atomkraftwerke in 40 jahren ausgestellt.
Doch muss man die worte des schwarzen umweltministers vor dem hintergrund der landtagswahl in nrw im mai bewerten.
Wie so vieles bei schwarz-gelb hängt auch die frage des umgangs mit dem ausstiegsbeschluss von rot-grün vom ergebnis der wahl im bevölkerungsreichsten bundesland ab. Verliert schwarz-gelb dort die mehrheit - wonach es zur zeit vor allem zu lasten der weiter schwächelnden liberalen aussieht - werden im bundesrat anderer mehrheiten den regierungskurs auch an dieser stelle stark beeinflussen.

Tags: atom , rot-rot-grün , schwarz-grün , wahl

 
100 tage schwarz-gelb: nicht viel für die umwelt getan
politik
Donnerstag, 04. Februar 2010 um 13:43 Uhr

Das thema umwelt spielt nach meinung der fünf großen umweltverbände bei der schwarz-gelben bundesregierung insgesamt kaum eine rolle.
in einer 100-tage-bilanz bewerten die verbände die politik von kanzelerin und ministerien als umweltpolitischen fehlschlag. Vor allem in der energie- und klimapolitik, aber auch beim schutz der biologischen vielfalt sei weder eine gemeinsame linie noch ein ressortübergreifendes engagement zu erkennen.
Ein umbau der wirtschafts- und finanzpolitik sei dringend notwendig, um die ökologische krise abzuwenden. Die einzelnen ministerien betrieben aber sehr häufig eine gegensätzliche politik in sachen umwelt. Es gebe zwar viele ankündigungen und versprechen, der notwendige ökologische umbau der wirtschaft werde aber auf die lange bank geschoben.

weiterlesen beim bund

Tags: biodiversität , co2 , energie , klima , naturschutz

 
und da waren's nur noch zwei
politik
Dienstag, 02. Februar 2010 um 14:49 Uhr

foto: stopp  kohlekraftwerk (wikimedia-commons)kohlekraftwerk in stade gestoppt

Wie gestern bekannt wurde, beendet das energieunternehmen gdf suez die planung zum bau eines kohlekraftwerkes in stade. Beim genehmigungsverfahren hatte es probleme mit lärmschutz und wasserversorgung gegeben. Mit dem aus für das kraftwerk in stade setzt sich ein bundesweiter trend fort. Immer mehr energiekonzerne stoppen geplante kohlekraftwerke.
Zuletzt wurden die kraftwerke in emden und im emsländischen dörpen aufgegeben.

gefunden bei greenpeace.de

Tags: co2 , energie , fossil , kohle

 
aufruf: für ein solidarisches gesundheitssystem
politik
Montag, 01. Februar 2010 um 21:35 Uhr

foto: konrad nabelGesundheitsminister rösler will möglichst schnell und nicht rückholbar vollendete tatsachen schaffen:
er will (die fdp will - und die cdu hat sich vor kurzer zeit auch noch dafür ausgesprochen) die kopfpauschale einführen, um die gesundheitskosten für gutverdiener zu senken, um den gedanken solidarischer vorsorge zu zerstören und um den privaten krankenkassen steigende gewinne zu garantieren.

campact hat dazu einen aufruf veröffentlicht, den möglichst viele menschen unterzeichnen sollen, um die zerstörung der solidarischen sicherungssysteme zu stoppen.

Ich schließe mich dieser aktion an und rufe alle leserInnen dazu auf, den auruf ebenfalls zu unterzeichnen.

Tags: gerechtigkeit , gesundheit , kampagne , kopfpauschale , solidarität

 
fehmarnbeltquerung gehört ganz oben auf die streichliste der deutschen bahn
politik
Dienstag, 19. Januar 2010 um 13:11 Uhr

Foto: Konrad NabelNachdem die frankfurter rundschau mal wieder ein "geheimpapier" ausgegraben hat - diesmal die streichliste der deutschen bahn - fordern viele umweltverbände und initiativen, die geplante fehrmarnbeltquerung endlich aufzugeben.
In den vergangenen jahren war das prestigeprojekt vieler bundes- und provinzpolitikerInnen bereits gegenstand zahlreicher gutachten, deren ergebnisse die fehmarnbeltquerung als verkehrspolitisch unsinnig, unwirtschaftlich und ökologisch höchst gefährlich darstellten und dies mit nicht widerlegten fakten untermauerten.

Tags: co2 , klima , ostsee

 
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