| abschied (1) |
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| Dienstag, 27. Oktober 2009 um 10:26 Uhr | ||||
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Ich werde nicht mehr im umweltforum der spd schleswig-holstein mitarbeiten, und ich werde mich überhaupt aus der aktiven arbeit in der spd ausklinken. Die aussicht, aktiv in einer partei für die klimawende zu kämpfen, deren vorsitzender ein verfechter von weiterer kohlenutzung zur stromerzeugung ist, macht mich schaudern, und die aussicht, in den nächsten monaten (und jahren?) weiter - wie schon in den vergangenen 12 jahren - dabei zu sein, wenn die spd sich vorrangig mit sich selbst beschäftigt und in dieser zeit im kampf gegen seilschaften und verkrustete hierarchische strukturen mehr kraft einsetzen zu müssen als für die eigentliche inhaltliche arbeit, ist auch nicht besser. Dazu ist mir meine zeit und die mir verbleibende aktivitätsmöglichkeit zu schade. ps: ich habe heute auch mein delegierten-mandat für den bundesparteitag zurückgegeben.
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Kommentare
danke für Ihren Einsatz in Umweltbelangen!
Ich wünsche Ihnen für die Zeit nach der Politik Alles Gute und hoffe mit Ihnen, dass die geplanten Kohlekraftwerke in Brunsbüttel nicht gebaut werden.
Mit freundlichen Grüßen,
Helmut Gies aus Burg/ Dithmarschen
Von nachtreten kann keine rede sein, wenn nur ein kleines bißchen von der wahrheit geäußert wird, die jahrelang vor allem deshalb verschwiegen wurde, weil sonst der ohnehin kleine arbeitserfolg gegen null gemobbt worden wäre?
Ich kenne die strukturen, in denen ich gearbeit habe, nur zu gut, ich will jetzt nicht viel darüber reden, aber ich kann doch so viel sagen, dass gute ideen - wenn sie denn nicht adaptiert & als die eigenen ausgegeben werden konnten - einfach nur heftig bekämpft wurden, weil sie von einem wie mir kamen.
Klar: ich war nicht allein, & es gab viele gute bündnisse.
Was ist davon aber übrig geblieben?
Schau sie dir an, die alten kämpfer, vielleicht zeigen sie jetzt in oppositionszeit en wieder etwas mehr mut zur eigenen meinung & stehen auch dazu. Das habe ich lange jahre vermisst & will es heute nicht wieder riskieren, am ende doch allein da zu stehen.
Es gibt andere organisationen, die (noch) offener sind für wichtige ideen.
Auch in freundschaft
konrad
Das einzige wesentliche, was sich aktuell geändert hat ist, das du nicht mehr im Landtag bist. Ist das Grund genug für eine grundsätzliche strategische Umorientierung, nämlich die SPD nicht mehr als (potentiellen) Träger einer Neuorientierung im Bereich Klima-, Umwelt- und Energiepolitik sehen zu können? Natürlich nicht! Wenn du deine Zeit und deine Kreativität künftig anders und effizienter für die vorgenannten Bereiche einsetzen willst: Nichts dagegen und viel Erfolg dabei! Aber Nachtreten ist nicht in Ordnung!
In alter Freundschaft
Jens
Ich finde das nämlich eigentlich gar nicht gut, was da läuft!
Ich hoffe, dass du am Ball bleibst und in der Umweltpolitik noch weiter was bewirkst!
hermann (der freund)
das ist ehrlich und konsequent.
Respekt!
Und alles Gute, auch von Hermann.
Gisela Teuchert-Benker
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