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fehmarnbeltquerung gehört ganz oben auf die streichliste der deutschen bahn PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 19. Januar 2010 um 13:11 Uhr

Foto: Konrad NabelNachdem die frankfurter rundschau mal wieder ein "geheimpapier" ausgegraben hat - diesmal die streichliste der deutschen bahn - fordern viele umweltverbände und initiativen, die geplante fehrmarnbeltquerung endlich aufzugeben.
In den vergangenen jahren war das prestigeprojekt vieler bundes- und provinzpolitikerInnen bereits gegenstand zahlreicher gutachten, deren ergebnisse die fehmarnbeltquerung als verkehrspolitisch unsinnig, unwirtschaftlich und ökologisch höchst gefährlich darstellten und dies mit nicht widerlegten fakten untermauerten.

Nachdem die deutsche bahn nun - in ihrem "geheimpapier" - auch die hinterlandanbindung für die fehmarnbeltquerung in frage stellt, ist damit auch das gesamtprojekt in frage gestellt.

Der bundesrechnungshof hatte bereits im mai 2009 prognostiziert, dass sich die kosten der deutschen anbindung auf rund 1,7 milliarden verdoppeln würden, und ein verkehrsgutachten des nabu wies 2008 nach, dass die "exorbitanten kosten weder im verhältnis zum tatsächlichen bedarf, noch zu den absehbaren ökologischen schäden stehen".
Die naturschutzverbände und örtliche initiativen fordern jetzt von der bahn, das milliardengrab fehmarnbeltquerung zu schließen, indem sie das projekt aufgibt.
Ich schließe mich dieser forderung an.

mehr bei der frankfurter rundschau: "30 projekte, kein geld"

 

weitere informationen beim nabu

Tags: co2 , klima , ostsee